Brockenballon

Mit dem Ballon hoch hinaus

Ballonfahrten über den wunderschönen Landschaften des Harzes. Ein Abenteuer, mal in großer Höhe und mal kurz über den Baumwipfeln. Heben Sie ab und lassen Sie sich von den Elementen treiben!

Ein besonderes Geschenk

Eine Brockenballon-Fahrt mit "Winni" ist immer ein besonderes Geschenk für Groß und Klein.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Rathaus Wernigerode

Das Rathaus Wernigerode zählt zu den schönsten und bekanntesten Bauwerken des Harzes. Das sich direkt am Marktplatz befindliche Gebäude ist ein echter Besuchermagnet.
1277 wurde das Rathaus erstmals urkundlich erwähnt. Der heutige gut erhaltene Fachwerkbau spätgotischen Ursprungs entstand im 15. Jahrhundert. Seine endgültige Optik erhielt das Rathaus Wernigerode aber erst zur Mitte des 16. Jahrhunderts.
Ursprünglich wurde das heutige Rathaus Wernigerode als Spelhus errichtet und diente den Grafen von Wernigerode als Gerichtshaus und Schauplatz vieler mittelalterlicher Vergnügungen.
Neben der beeindruckenden Fachwerkkonstruktion ist das Rathaus Wernigerode mit einigen Holzfiguren geschmückt. Handwerker, Narren und Heilige können an der Fassade bestaunt werden.

Das heutige Rathaus Wernigerode war einst ein Richt-, Thing- und Spielhaus. 1277 wurde es erstmal urkundlich erwähnt. 1427 schenkte der letzte Wernigeröder Graf das Gebäude der Stadt. Zwei Jahre später erfolgte die Errichtung eines Massivbaus mit Weinkeller und großem Gastraum. Neben Gerichtsverhandlungen fanden hier auch verschiedene Feste und Feiern statt. Dazu gesellten sich nicht selten Schauspieler und Sänger.

1455 kam es zu einem Brand in Wernigerode, der bis an das Rathaus gelangte. Daraufhin wurde 1480 westlich des Rathaus Wernigerode ein Ackerbürgerhaus erbaut. Dieses ging bereits 1530 in den Besitz der Stadt über. 1494 bekam das Gemäuer ein Fachwerkgeschoss aufgesetzt. Als 1528 ein weiterer Stadtbrand wütete, blieb das Spelhus erhalten. Zu diesem Zeitpunkt beschloss der Stadtrat, dasselbe zum Rathaus umzubauen. Die Bauzeit betrug insgesamt fünf Jahre.

Während der Jahre erfuhr das Rathaus immer wieder Umbaumaßnahmen. 1543 erfolgte das Aufsetzen eines Glockenturms auf das Dach. Die hübsche Außentreppe wurde nach innen verlegt. 
Zur Gründerzeit wurde dem Aussehen des Rathaus Wernigerode keine Bedeutung beigemessen. Der linke Anbau von 1689 fiel einem Abbruch zum Opfer. 1912 entstand dort dafür eine Traustübchen.

Nach weiteren Umbau- und Sanierungsarbeiten während der Jahre 1936 bis 1939 kam es zur Ergänzung um verschiedene Neubauten, wie beispielsweise einer Sparkasse neben dem Rathaus Wernigerode. Der Festsaal wurde wieder aufgebaut und einstige Waaghaus erfuhr eine Verlängerung.

Eines der schönsten und bekanntesten Bauwerke im Harz.

Brockenbahn

Seit 1992 fährt die Harzer Schmalspurbahn auch auf einen der höchstgelegenen Bahnhöfe aller deutscher Schmalspurbahnen.

Mit der Brockenbahn geht es auf den höchsten Berg Norddeutschlands.

Steinerne Renne

Die Steinerne Renne ist ein stellenweise tief in die umgebenden Felsen eingeschnittener Flussabschnitt am Oberlauf der Holtemme, südwestlich von Wernigerode am Fuß des Brockenmassivs. Wild-romantisch ist sie und steht als Naturdenkmal unter besonderem Schutz. 
Der Gebirgsfluss überwindet hier auf etwa 2,5 km einen Höhenunterschied von mehr als 200 m. Viele kleine Wasserfälle und Stromschnellen wechseln sich, zwischen großen Granitblöcken, mit Abschnitten mit völlig ruhigem Wasser ab. 

Das besondere Naturschauspiel Steinerne Renne ist den Einheimischen seit jeder bekannt. Im 19. Jahrhundert, mit dem Aufkommen des Tourismus, wurde die Steinerne Renne auch über etliche Wanderwege und ab 1886 durch das Gasthaus Steinerne Renne an einem besonders beeindruckenden Wasserfall erschlossen. Von einer Terrasse aus, kann man auch während einer Mahlzeit, dem Sturz des ungezähmten Wassers über die Felsen zusehen.

Etwas oberhalb des Gasthauses Steinerne Renne kann man mit Hilfe einer Brücke an gegenüberliegende Ufer gelangen. Von dort hat man einen wunderbaren Blick auf das lautstark talwärts strömende Wasser, sowie auf das auf einem aufragenden Felsen thronende Fachwerkgebäude.

Hier schneidet der Fluss tief in den Fels.

Schloss Wernigerode

Majestätisch thront das Schloss Wernigerode über der Stadt. Einst war es eine mittelalterliche Burg und die erste Burganlage wurde bereits während des 12. Jahrhunderts errichtet und sicherte die Wege der deutschen Kaiser während Jagdausflügen in den nahegelegenen Wäldern um Wernigerode und in den Harz. Im 15. Jahrhundert wurde es im Stil der Spätgotik umfangreich erweitert. Dann wurde die ehemalige Burg während des 16. Jahrhunderts zur Renaissancefestung ausgebaut, jedoch während des Dreißigjährigen Krieges schwer beschädigt. Graf Ernst zu Stolberg-Wernigerode begann im 17. Jahrhundert mit dem Umbau des Gemäuers zu einem romantischen und barocken Residenzschloss. Unter der Leitung des Architekten Carl Frühling und durch Graf Otto zu Stolberg-Wernigerode ( Vizekanzler von Otto von Bismarck) wurde es später zu einem Leitbild des norddeutschen Historismus umgestaltet.

Nach 1929 wurde das Schloss Wernigerode für die breite Öffentlichkeit geöffnet und zugänglich. Die Familie zu Stolberg-Wernigerode hatte es bis dahin als permanenten Wohnsitz. Heute zählt das Schloss zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten im Harz und wurde schon 1998 als erstes Zentrum für Kultur- und Kunstgeschichte des 19. Jahrhunderts anerkannt. 50 original eingerichtete Räume zeigen die Wohnräume des deutschen Adels, die Geschichte des zweiten deutschen Kaiserreichs sowie der Familie zu Stolberg-Wernigerode. Darüber hinaus lockt eine Ausstellung zu Kunsthandwerk und Möbeln des 16. bis 19. Jahrhunderts.

Hogwarts im Harz.

Harzer Schmalspurbahn

Die wohl bekannteste Attraktion im Harz verbindet mit ihrem über 140 Kilometer langem Schmalspurstreckennetz viele Orte der Region. Das aus drei Einzelstrecken bestehende Netz ist das längste Schmalspur-Streckennetz Deutschlands. Dazu gehört die Harzquer-, Selketal- und die Brockenbahn, von ihnen werden über 40 Bahnhöfe und Haltestellen im Harz angefahren.

Mit Volldampf durch den Harz!

Brocken

Der Brocken ist mit 1141 m ü. NN der höchste Berg Norddeutschlands. In der Mitte der Bundesrepublik, im Harz gelegen, beeindruckt er immer wieder mit tollen Ausblicken über das umliegende Mittelgebirge. Die auf der Spitze gelegene Sendeanlage, welche man bereits von weitem sehen kann, ist das Wahrzeichen des Berges. Bei guter Sicht kann man bis nach Thüringen zum Großen Ilseberg und manchmal sogar bis zur Rhön oder zum Rothaargebirge und bei perfekten Bedingungen sogar bis zum 224km entfernten Fichtelberg im Erzgebirge.

Der einsame Berg

Harzquerbahn

Vorbei an allen Schönheiten des Harzes kann man auf dieser Strecke von Wernigerode nach Nordhausen den einzigen Tunnel der Schmalspurbahnen, in den neuen Bundesländern, durchqueren.

Einzige Strecke der Schmalspurbahnen, der durch einen Tunnel führt.

Kaiserturm

Südlich von Wernigerode erhebt sich der 478 m hohe Armeleuteberg. Der Berg erhielt seinen Namen im 17. Jahrhundert, als sich dort ein Hospital für Arme befand. 
Der aus Granitsteinen errichtete Kaiserturm befindet sich auf dem Armeleuteberg, ist 12 m hoch und wurde im Jahre 1902 erbaut. Die Errichtung von Kaisertürmen war seinerzeit das kaisertreue Gegenstück zum Bismarckkult. Der Turm wurde zu Ehren von Kaiser Wilhelm II. errichtet.

Im Jahre 1992 wurde der Kaiserturm umfangreich saniert und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Über eine steinerne Wendeltreppe geht es hinauf. Oben angekommen hat man einen wunderschönen Ausblick über das Harzvorland und den Harz.

Der Rapunzelturm im Harz

 
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