Hamburger Wappen

Ein Teil der Teufelsmauer

Das Hamburger Wappen ist eine markante und sehr eindrucksvolle Sandsteinformation nördlich von Timmenrode, die sich rund 90 Meter über das umgebende Gelände erhebt. Es ist zwar möglich das Naturdenkmal zu besteigen, aber nicht ganz ungefährlich, die steil aufragenden Felsnadeln hinaufzuklettern. Um Unfälle zu vermeiden, möchten wir hiermit unbedingt davon abraten. Um die schöne Aussicht über das nördliche Harzvorland zu genießen, reicht es, sich auf die leicht zugänglichen Felsen am Fuße des Hamburger Wappens zu begeben.

"Drei Zinnen"

"Drei Zinnen" ist der eigentliche Name des Felsgebildes, allerdings wird die Bezeichnung "Hamburger Wappen" auch offiziell fast ausschließlich verwendet. Direkt an den Felsen befindet sich eine Hinweistafel mit dem Wappen der Hansestadt Hamburg, welches dort anlässlich der 800-Jahr-Feier des Ortes Timmenrode angebracht wurde. So entstand eine Verbindung der zwei Orte, denn das Hamburger Wappen verdankt seinen Namen seiner Ähnlichkeit zum Wappen der Stadt Hamburg.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Kleines Schloss

Das Kleine Schloss in Blankenburg wurde 1725 als Orangerie und fürstliches Gartenhaus erbaut. Während dieser Zeit entstanden auch die Barocken Gärten, die terrassenförmig zwischen Großem Schloss und "Gartenhaus" liegen. Nachdem Blankenburg 1731 seine Bedeutung als herzogliche Residenz verloren hatte, war auch der Zweck des Gebäudes verloren gegangen. Fortan diente das Kleine Schloss als Wohnhaus für höhere Beamte. In den 1760er Jahren bekam das Bauwerk die noch heute sichtbare Sandsteinfassade, die dem Gebäude seinen Schlosscharakter und schließlich auch seinen Namen einbrachte.

ehemalige Orangerie und Gartenhaus

Burgruine Regenstein

Die Burg befindet sich unweit von Blankenburg auf den Sandsteinfelsen des Regensteins, der steil aus dem Harzvorland aufragt und weithin sichtbar ist. Erstmals 1162 erwähnt, wechselte die Burg häufig ihre Besitzer und wurde im Verlauf der Geschichte auch mehrmals zerstört. Später wurde sie von Preußen zur Festung und schließlich zur Garnision ausgebaut. Seit 1812, mit der Eröffnung des ersten Gastronomiebetriebes, ist die Burg ein beliebtes Ausflugsziel.

Eine mittelalterliche Felsenburg im nördlichen Harzvorland.

Sandsteinhöhlen

Das Kulturdenkmal der Großen und Kleinen Sandsteinhöhlen bei Blankenburg in Sachsen-Anhalt war ursprünglich ein germanischer Versammlungsplatz und später Abbaugebiet für Quarzsand/Stubensand. Auf dem Gebiet der Höhlen befindet sich die Burgruine Regenstein.

Entdecke die Sandsteinhöhlen im Heers

Teufelsmauer

Der Sage nach entstand die Felsformation aus der Hand des Teufels, der sein Gebiet auf Erden damit umzäunen wollte. In Wahrheit hat sich der harte Sandstein durch geologische Prozesse über Jahrtausende aufgeschichtet. Diese Steingebilde liegen verstreut im nördlichen Harzvorland und sind auf jeden Fall einen Besuch wert. Bei Ballenstedt beginnt sie mit den Gegenstein und endet zwischen Timmenrode und Blankenburg mit dem Hamburger Wappen, dem Heidelberg und den Felsklippen Großvater und Großmutter.

Eine bizarre Felsformation aus der Hand des Teufels.

 
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