Heimkehle

Mahnmal & Schauhöhle

Die Heimkehle ist eine von vielen Sulfatkarst Höhlen im Harz und eine von zwei großen Gipshöhlen in Deutschland, die 1357 erstmals erwähnte und 1920 touristisch erschlossene Schauhöhle Heimkehle. Da zu dieser Zeit der größte Teil der Heimkehle von einem zusammenhängendem See bedeckt war, befuhr man sie mit Booten!

Die Höhle ist ein Mahnmal für die Zwangsarbeiter im II. Weltkrieg und zugleich Fledermausquartier. 1500 Häftlinge des Außenlagers KZ Dora mussten hier zu Kriegszeiten Produktionsanlagen der Junkers - Werke Dessau errichten. Im Außengelände gibt es eine Ausstellung über den Missbrauch der Heimkehle in den Jahren 1944/45.

1954 konnte man schließlich den touristischen Betrieb wieder aufnehmen.

Lichtshow im Dom:

Die ca. 2km lange Höhle wird gekreuzt von der Landesgrenze von Sachsen - Anhalt und Thüringen. Über hunderttausende Jahre haben die Wasser von Thyra, Krebsbach und Krummschlacht Hohlräume erschaffen, die durch den Verkarstungsprozess zu bis zu 22m hohen Hallen wurden.

Für Besucher zugänglich sind 750 m von den 2 km, man beginnt die Führung in Thüringen über einen
künstlichen Eingangsstollen. Es gibt neben mystischen Tunneln, dem stillen Thyrasee und dem
großen Dom mit 22 m Deckenhöhe eine beeindruckende Lichtshow zu bestaunen. Sowohl für Parkplätze als auch für Verpflegung ist gesorgt und durch komplette Barrierefreiheit ist die Höhle für Jeden ein geeignetes Abenteuer.

Interessant: Die Heimkehle liegt direkt am Karstwanderweg, lässt sich also mit einer Wanderung im
Harz perfekt verbinden

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