Hermannshöhle

Höhlenbären im Harz

Im Harz gibt es etliche Höhlen. Eine davon ist die nach Hermann Grotrian benannte Hermannshöhle. Durch Zufall entdeckte man diese typische Flusshöhle bei Straßenbauarbeiten im Jahr 1866. Erst 1890 wurde die Hermannshöhle schließlich für Besucher freigegeben.

Berühmt wurde sie durch zahlreiche Knochenfunde des Höhlenbären und ist heute die
einzige Höhle Deutschlands, die den Grottenolm beherbergt. Besonders ansehnlich ist der künstlich angelegte, unterirdische Olmensee, die Kristallkammer (Calzitkristallen), die 8000-jährige Säule und die Tropfsteine in den bis zu 50 Meter hohen Hohlräumen der Hermannshöhle.

Selber erkunden kann man die Hermannshöhle im Harz leider nicht, jedoch werden geführte Rundgänge angeboten, auf denen Sie in eine andere Welt eintauchen und in ca. 1h alles über die Entstehung der Höhle, deren Bewohner und Tropfsteine erfahren.

Tipp: Ziehen Sie sich warm an!

Fun Fact:

Im Jahr 1978 wurde ein Zuchtbecken gebaut und bei der Gelegenheit festgestellt, dass es sich bei den auffindbaren Olmen ausschließlich um Männchen handelte. 1985 wurden bei einer Säuberung des
Olmensees 13 männliche Tiere herausgefangen, die vermutlich alle aus dem Import von 1956 stammen.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Burgruine Birkenfeld

Die Reste der mittelalterlichen Burg Birkenfeld liegen Nahe des beschaulichen Höhlenorts Rübeland. Nach dem kurzen, aber steilen Aufstieg hat man eine tolle Aussicht über Rübeland bis hin zum Brocken. Über die Erbauer der Burg Birkenfeld und deren Beweggründe ist wenig überliefert. Wahrscheinlich diente die Burg dem Schutz der Rübeländer Eisenhütten und als Grenzposten des Bodfelder Forstes.

Burgruine bei Rübeland

 
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