Iberger Tropfsteinhöhle

Auf den Spuren von Einhörnern und Bergarbeitern

Eine geologische Seltenheit ist der Iberg, ein kolossales Kalkmassiv im Oberharzer Gebirge. Im Kalk dieses oberdevonischen Atollriffs liegt die Iberger Tropfsteinhöhle. Sie zählt zu den meist besuchten Schauhöhlen im Harz seit 1874 und ist einzigartig in ihrer Entstehung und Historie. Vor 385 Millionen Jahren lag der Iberg noch als Riff südlich des Äquators, ungefähr beim heutigen Madagaskar.
160m lang ist der gesprengte Weg in die Unterwelt, der zugleich auch Ausstellung über den Berg ist. Hier lernen Sie über die Erdgeschichte, Geologie und Mineralogie des „Exoten“. Über einen Zeitstrahl können Sie die weite Reise in den heutigen Harz nachverfolgen.
Der begehbare Teil der Höhle ist 123m lang mit dem 78m langen „Hauptmann-Spatzier-Stollen“, der Grube „Gelber Stieg“ und der „Oskar-Klingebiel-Grotte“ und kommt so auf insgesamt 300m Länge.

Das Reich des Zwergenkönigs

Entdeckt wurde die Höhle vermutlich um 1500 von Bergleuten, die nach Brauneisenerz suchten. Erstmals wurde Sie 1737 erwähnt und schließlich 1874 als Schauhöhle erschlossen.
Bewundern Sie versteinerte Meerestiere, hohe Wandsinter und massive Bodentropfsteine. Auch interessant für Klein und Groß ist die Sage vom Reich des Zwergenkönigs Hübich, der im unter dem Hübichenstein und im Iberg lebt.
Auch erwähnenswert ist die nahgelegene Lichtensteinhöhle mit unglaublichen Eindrücken von bronzezeitlichen Familienclans und ihren wahrscheinlich heute lebenden Nachkommen.

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