Königspfalz Tilleda

Was geblieben ist

Im südlichen Harzvorland, direkt vor dem Kyffhäusermassiv liegt die Königspfalz Tilleda. Sie gilt als die einzige vollständig ausgegrabene frühmittelalterliche Herrscherresidenz Deutschlands. Schon 1935 begann man mit den Ausgrabungen, die bis 1979 abgeschlossen wurden.
Vieles deutet darauf hin, dass die Pfalz bereits um 700 errichtet wurde. Ihre Blütezeit erlebte sie jedoch zwischen dem 9. und 10. Jahrhundert unter den Ottonen.

Die heutige Nutzung der Pfalz

Mittlerweile ist die Königspfalz Tilleda ein Freilichtmuseum mit ständig neu entstehenden Gebäude- und Anlagenrekonstruktionen.
Veranstaltungen, Aktiv-Angebote, museumspädagogische Projekte und mehr. Die Anlage wird rege genutzt.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Kyffhäuserdenkmal

Imposant ragt das Kyffhäuserdenkmal über die Goldene Aue, dem Gebiet zwischen Harz und Kyffhäuser. Schon kurz nach dem Tod Wilhelm I. begann man mit dem Bau des Denkmals. Dieser trat nach der Reichseinigung 1871 das Erbe Friedrich I., auch Barbarossa genannt, an. Wilhelm wurde aufgrund seines weißen Bartes auch oft "Barbablanca" genannt. "Der Weißbart auf des Rotbarts Thron", hieß es oft im Reich. Auch die Anordnung der beiden Plastiken widerspiegelt dies. Im unterirdischen Felsschloss Barbarossa und darüber das mayestätische Reiterstandbild Wilhelm I.

Ein Denkmal für Kaiser Wilhelm I. & Barbarossa.

 
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