Karsthöhle Kelle

Verschütteter Wallfahrtsort

Eine weitere Gipshöhle des Harzes in der Nähe von Appenrode in Thüringen, ist die "Karsthöhle Kelle". Sie ist das älteste Naturdenkmal im Landkreis Nordhausen, leider sind Großteile der Höhle durch Deckeneinstürze nicht mehr begehbar.

Bereits im Mittelalter nutze man die "Kelle" als Wallfahrtsort, woraus zahlreiche Sagen entstanden sind. Circa 1830 stürzte die Decke vollständig ein, was der Höhle das heutige Aussehen verlieh.

Heute beträgt die Länge der Höhle von den ursprünglichen 100m lediglich noch 20m und eine Breite von 16m der einstigen 80m, in ihre befindet sich zudem ein bis zu 6m tiefer Höhlensee, welche nahezu die gesamte Bodenfläche bedeckt.

Zwischenstop am Karstwanderweg

Die direkte Lage am "Karstwanderweg" macht sie zu einem attraktiven Ziel für Wanderer, jedoch sollte man zur Sicherheit die markierten Wege nicht verlassen, da vermutlich große Teile der Umgebung großflächig unterhöhlt sind. Zu bewundern gibt es nur noch den Erdfall, eine halb offene Grotte, einen kleinen Teich und eine Naturbrücke.

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