Quedlinburger Domschatz

Ein ottonisches Zeugnis vergangener Herrschaft

Einer der bedeutendsten Schätze Deutschlands liegt im schönen Quedlinburg. Der Domschatz, als Überbleibsel des Schatzes des Quedlinburger Damenstifts, gelangte als Geschenke des ottonischen Herrscherhauses in den Harz. Aufgrund der familiären und politischen Bedeutung, der Abhaltung der Memoria für die Ottonen, war es nötig den Stift großzügig auszustatten und so erweiterte sich der Reichtum über die Jahre durch Stiftungen und kaiserliche Privilegien.

Die hochromanische Architektur und die mittelalterliche Schatzkunst locken Besucher aus aller Welt zum Ort der ersten deutschen Könige und Kaiser und nebenbei kann man auch noch zahlreiche Skulpturen, Tafelmalereien und andere Handwerkskünste bewundern.

Ein Schatz auf Reisen

Der Schatz selber hat eine wahre Odyssee hinter sich, so wurde er bereits 1943 in eine Höhle unter der Altenburg ausgelagert, wo er ab 1945 durch US amerikanische Truppen bewacht wurde. Einer dieser Soldaten stahl zwölf ausgewählte Stücke und schickte sie nach Texas. Nach seinem Tod 1980 versuchten seine Erben die Diebesbeute auf dem Kunstmarkt zu verkaufen. Langes juristisches Ringen sorgte schließlich dafür, dass 1992 zehn der zwölf Stücke für 3 Millionen Dollar Rückkauf zurück nach Deutschland kehrten. Schließlich gelangten sie 1993 zurück in die romanische Stiftskirche St. Servatius in Quedlinburg. Die zwei fehlenden Beutestücke sind nach wie vor verschollen.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Roseburg

Idyllisch auf einer Anhöhe liegt das Märchenschloss Roseburg zwischen den Orten Ballenstedt und Rieder. Die Existenz ist dem Erbauer Bernhard Sehring zu verdanken, der die Burg nach mittelalterlichem Vorbild mit jeder Menge Fantasie und Können schuf. Die Burg versprüht einen geradezu romantischen und sonderbaren Flair. Große und kleine schmückende Details, Skulpturen, Schmuckelemente und Akzente auf der ganzen Burganlage bilden hier eine wunderbare Einheit.

Das Märchenschloss im Harz

Schloss Quedlinburg

Zwanzig Meter über dem wunderschönen Quedlinburg thront das Schloss Quedlinburg, samt der Stiftskirche St. Servatius. Beide wurden auf den Resten einer Kaiserpfalz aus dem 10. Jahrhundert errichtet. Das heutige Schloss Quedlinburg wurde im 16. Jahrhundert errichtet und war ursprünglich Teil eines Stifts, dem auch die Kirche angehörte. Mittlerweile gibt es im Inneren ein Museum für regionale Geschichte von der Urzeit, über die Geschichte der Burg und des Stifts bis zur Gegenwart. Besonders attraktiv ist auch der Schlossgarten. Von hier aus, hat man einen wundervollen Blick über die Dächer Quedlinburgs und das Harzvorland.

Das Zentrum der Altstadt Quedlinburgs

 
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