Radaufall

22 Meter in die Tiefe

Zwischen Torfhaus und Bad Harzburg befindet sich der malerische Radau-Wasserfall. Etwa zwei Kilometer von Bad Harzburg stürzt das Wasser des Radaufalls etwa 22 Meter in die Tiefe. Der eindrucksvolle Name verspricht mehr, als er letztlich hält. Zwar ist das abwärts stürzende Wasser deutlich vernehmbar, aber dennoch nicht ungewöhnlich laut. Der Name des Wasserfalls leitet sich vom Flüsschen "Radau", das bei Torfhaus entspringt, ab. Durch die sehr gute Verkehrsanbindung und mehrere Stellplätze vor Ort ist der Radau-Wasserfall fast immer gut besucht. Zudem befindet sich eine Ausflugsgaststätte direkt neben der von Menschenhand geschaffenen Attraktion.

Eine Tourismusattraktion aus dem Jahre 1859

Der Radaufall wurde durch die Herzoglich-Braunschweigerische Eisenbahngesellschaft angelegt. Kurgäste und Urlaubern sollte damit ein attraktives Wander- und Ausflugsziel in Ortsnähe zu Bad Harzburg geschaffen werden. Bis zum heutigen Tage zahlen sich diese Bemühungen aus.

Weitere Sehenswürdigkeiten in der Nähe

Luchsgehege

Wer einen Luchs in freier Natur entdeckt ist ein echter Glückspilz! An den Rabenklippen findet man die Pinselohren ganzjährig im Schaugehege. Zweimal in der Woche kann man auch den Luchsfütterungen beiwohnen. 
Von der neuen Besucherplattform hat man einen besonders guten Blick in das Gehege. Die Tiere werden von einem Mitarbeiter des Nationalpark Harz versorgt. Dabei erhält der Besucher auch jede Menge Informationen über das erfolgreiche Auswilderungsprojekt im Harz sowie über Eigenarten und Vorlieben der Harzer Großkatzen. Der Eintritt ist frei, der Nationalpark freut sich aber über Spenden zur Unterstützung seiner Arbeit mit den Tieren.

Das Luchsgehege erwandert man, nach einer Fahrt mit der Burgberg-Seilbahn, in nur 60 Minuten auf den ausgeschilderten Wanderwegen. Alternativ fährt von Anfang April bis Mitte November auch eine Buslinie direkt zum Luchsgehege und auch wieder zurück.

Beobachte die Harzer Pinselohren aus nächster Nähe.

Burgberg-Seilbahn

Schon seit 1929 befördert die Burgberg-Seilbahn ihre Passagiere auf den Großen Burgberg (483 m). In nur drei Minuten geht es für bis zu 18 Gäste pro Gondel auf den Gipfel. Schon während der Fahrt hat man einen fantastischen Blick auf Bad Harzburg, die Berge und das umgebende Harzvorland. 
Die Ruinen der Harzburg sind stille Zeugen kriegerischer Zeiten. Ebenfalls auf dem Großen Burgberg befindet sich seit 1877 zu Ehren von Reichskanzler Bismarck die Canossa-Säule. 
Als beliebter Ausgangspunkt vieler Wandertouren rund um Bad Harzburg, dem Tor zum Nationalpark, zieht der Große Burgberg jährlich tausende Besucher an. Urige Waldgaststätten, das Luchsgehege und der Brocken sind beliebte Ziele, die von dort aus angegangen werden können.

Hoch hinauf auf den Burgberg bei Bad Harzburg.

 
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