Burg Falkenstein

Die Burg Falkenstein im Harz wurde zwischen 1120 und 1180, in der Zeit des Hochmittelalters, erbaut. Umgeben von dichten Wäldern thront die Burg auf einem Felsrücken im Naturschutzgebiet des Selketals. Um die Burg ranken sich viele Sagen & Myten, so auch um die Entstehung der Burg selbst. Demnach verdankt das Gemäuer seine Existenz einem Mord. Im 11. Jahrhundert, etwa um 1080 soll der Graf Adalbert II. von Ballenstedt durch die Hand Egenos II. von Konradsburg während eines Streits ums Leben gekommen sein. Egeno's Stammsitz soll deshalb zur Strafe zum Kloster umfunktioniert worden sein. Der Sohn des Mörders, Burchard von Konradsburg, erbaute daraufhin die Burg Falkenstein als neuen Stammsitz im Harz.

Die Burganlage verfügt über eine Kernburg, sowie über drei große Vorburgen und eine Tor- und Zwingeranlage. Mit 31 Metern ist der Bergfried nicht zu übersehen. Die zwei Meter dicken Wände schützten einst die Bewohner vor Angriffen. Vom Burgfried hat man auch heute noch eine atemberaubende Aussicht über den umliegenden Harz.

Burg Falkenstein ist wahrlich eine Burg wie aus dem Bilderbuch. Deshalb war sie auch Kulisse für rund 30 Film- und Fernstehproduktionen, unter anderem verschiedene Märchenfilme, wie Schneeweißchen und Rosenrot, aber auch DDR-Kinderserien und der Fernsehfilm "Polizeiruf 110".

Gedenkstein vor der Burg Falkenstein
Gedenkstein vor der Burg Falkenstein

Der Gedenkstein vor der Burg Falkenstein für Eike von Repgow, der das Rechtsbuch "Sachsenspiegel" von Latein ins Niederdeutsche übersetzt hat. Die Tafel stammt noch aus der Nazizeit von 1934.

Burg Falkenstein über dem Selketal
Burg Falkenstein über dem Selketal

Die Burg thront malerisch über dem umliegenden Selketal.

Gedenkstein vor der Burg Falkenstein
Gedenkstein vor der Burg Falkenstein

Der Gedenkstein vor der Burg Falkenstein für Eike von Repgow, der das Rechtsbuch "Sachsenspiegel" von Latein ins Niederdeutsche übersetzt hat. Die Tafel stammt noch aus der Nazizeit von 1934.

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